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Fernsehstars aus Weiherhammer

Der neue Tag - 29.12.08

"Open the Eyes". Wer etwas Glück hatte und ganz vorne stand, der konnte sie nicht nur hören, sondern sogar sehen: Die Fernsehstars aus Weiherhammer. Der Gospelchor "Hope & Joy" verzauberte beim letzten Adventskonzert auf der Rathaustreppe unzählige Passanten. So viel Leute waren zu keinem der anderen Konzerte gepilgert.
Und es war auch Qualität, die hier geboten wurde. Organisatorin Sigrid Schneider hatte ein glückliches Händchen zum Abschluss. "This little Light of mine" sangen die Chormitglieder, die inkognito gekommen waren. "Sing and Shout" in Zivilkleidung, ohne ihre rauschenden Gewänder. Allerdings versteckt hinter riesigen Schirmen.
Höhepunkt war natürlich "The Train", der die Gruppe im Sommer nach Köln ins Fernsehstudio brachte. Es ging um Hoffnung und Freude, um "Joybells", "Santa Claus" und "Silent Night". Unterm Weihnachtsbaum erklangen mitreißende und besinnliche Rhythmen. Von "Jesus what a wonderful Child" bis "Born in Bethlehem" und "Amen".

"Oh happy Day" in der Justizvollzugsanstalt

Insassen singen aus voller Kehle mit: Gospelchor "Hope & Joy" mit Gastspiel hinter Gittern - Hoffnung gespendet

Der Neue Tag - 16.12.2008
Ein glücklicher Tag. Hinter Gittern. Michaela Höfer, ehrenamtliche Betreuerin von Strafgefangenen in Weiden und Altsängerin beim Chor "Hope & Joy", hatte der JVA dieses besondere Konzert vermittelt. Wie Abteilungsleiter Johann Betz in der Kapelle der Anstalt erklärte, wolle man den Insassen jedes Jahr eine Veranstaltung anbieten, die etwas Hoffnung und auch Freude vermittelt. Also: "Hope and Joy". Finanzielle Unterstützung leisteten dazu der katholische Pastoralreferent Klaus Hirn, die Raiffeisenbank Mantel und die Firma Janner-Waagen GmbH in Weiden. Für die Organisation zeichnete zuden Sozialpädagoge Thomas Hartmann verantwortlich.
Niemals verzweifeln
Die rund 60 Zuhörer fanden sich äußerst diszipliniert zum Konzert ein. Der Gospelchor wollte ihnen Mut und Hoffnung zu machen, sie durch die Texte zum Nachdenken bewegen. Pfarrer Dominic Naujoks erklärte den Konzertbesuchern, dass die Gospels von den Sklaven stammten, von Entrechteten, die trotz ihres Elends nicht verzweifelten. Naujoks: "Auch wenn man denkt, mein Leben liegt in Scherben, daraus wird nichts mehr, kann man - vor allem auch mit Gottes Hilfe - einen Neuanfang wagen. Denn aus einem Scherbenhaufen kann noch ein wunderschönes Mosaik entstehen."
Der Chor bot ein eineinhalbstündiges Programm. Beifall gab es schon am Anfang nach jedem Song, und so langsam tauten die Strafgefangenen auf. Nach fetzigen Songs wie "My mind is made up" oder "Joybells" erfolgten prompt Zugaberufe. Zum ruhigen "Amazing Grace" erklärte Pfarrer Naujoks, dass der Engländer John Newton das Lied geschrieben hatte - vormals Kapitän eines Sklavenschiffes, dann Kämpfer gegen die Sklaverei. Viele Augen hingen gebannt an den Lippen von Chorleiterin Remona Fink, die auch mit ihren Soli die Zuhörer in ihren Bann zog.
Waren anfangs nur einige Konzertbesucher auf den "Gospeltrain" aufgesprungen, so gab es bei der dritten Zugabe kein Halten mehr. 60 Mann standen mit erhobenen Händen vor dem Chor und machten Dampf bei der Choreographie von "This Train". Auch "Amen" sangen sie aus voller Kehle. Und natürlich beim Gospel aller Gospels: "Oh happy Day".
Michaela Höfer glänzte mit ihrem Solo bei "May the Lord send Angels". Das Konzert von "Hope and Joy" endete wie immer: mit stehenden Ovationen und Begeisterungsrufen. Beifall auch für Max Braun (Piano), Manfred Koller (Bassgitarre) und Georg Fruth (Schlagzeug).
Heilsame Musik
Yehudi Menuhin sagte einmal: "Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn viele aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt." Die Lieder von "Hope and Joy" waren vielleicht ein erster kleiner Schritt in diese Richtung.

Stimmen aus der JVA:

Nach unserem Konzert in der JVA Weiden am 8.12.08 wurden uns folgende Eindrücke (O-Ton!) von Gefangenen übermittelt:
- "Es war für mich sehr schön, wollte eigentlich gar nicht hin gehen, aber weil es eine Abwechslung war, dachte ich, ich gehe mal hin. Dann war ich mehr als positiv überrascht. Würde auf jeden Fall wieder hin gehen, hat mich angesprochen."
- "Eigentlich bin ich nur wegen meines Kollegen hin gegangen, dann hat mich der Chor so angerührt, dass ich total zum Nachdenken kam. Würde das gerne wieder haben."
- "Man konnte für 1 1/2 Stunden mal vergessen lassen, wo ich eigentlich bin. Was mich auch so angesprochen hat, waren die Worte von dem Pfarrer."
- "Musste andauernd an mein Zuhause denken, was ich denen schon wieder angetan habe. Mir gefällt Chormusik eigentlich gar nicht, aber dieser Gospel hat mir sehr gefallen."
- "Dieser Montag abend hat mich mal alles vergessen lassen, der Chor war super, gerne wieder!"
- "Das war für mich der schönste Tag im Jahr 2008, konnte mal abschalten, ich würde wieder hin gehen!"
- "Diese Musik hat mir sehr gefallen, war sehr aufmunternd, wäre toll, wenn es öfter so etwas geben würde!"
- "Der Chor hat eine richtige Freude rüber gebracht, musste bei jedem Lied mitmachen! Würde gerne wieder hin gehen!"
- "Warum NUR in den Adventswochen? Da ging richtig "die Post ab", jederzeit wieder!"
- "War schon gut, vor allem das Lied "Amazing grace" war sehr anrührend!"

Gospels vertreiben den Winter

Der neue Tag - 15.12.2008

Die „Gospelmutter der Oberpfalz“, Remona Fink, sang mit dem Gospelchor „Hope and Joy“ beim Adventsfensterlöffnen in Hirschau für einen guten Zweck und beeindruckte die rund 700 Zuhörer gewaltig. (Bild: ads)

Hirschau (ads) Mit dem Auftritt des Gospelchors "Hope and Joy" erlebte das Adventsfensterl-Öffnen einen absoluten Höhepunkt. Mitreißende Gospelmusik, vorgetragen mit fantastischen Stimmen, begeisterte die rund 700 Besucher bei diesem Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien in Amberg (FLIKA).
Die Soul-Stimme von Chorleiterin Remona Fink riss das Publikum immer wieder zu tosendem Applaus für den berühmtesten Gospelchor der Oberpfalz hin. Er war mit 24 Sängern in Begleitung des Profimusikers Max Braun (Keyboard) zum "Laden zum Stöbern" von Heidrun Neudecker gekommen. Die Sänger stellten unter Beweis, dass auch Oberpfälzer die emotionsgeladene Musik der Afroamerikaner interpretieren können. Der unvergleichliche Rhythmus sprang von Anfang an auf das Publikum über, so dass die winterlichen Temperaturen keine Chance hatten.

Ein Herz für Mitbürger in Not

Der neue Tag - 24.11.2008
Gospelchor „Hope and Joy“ ersang vor 500 Zuhörern in St. Augustin über 1000 Euro

Singend und swingend brachte der Gospelchor "Hope and Joy" am Freitagabend Stimmung in die voll besetzte Klosterkirche St. Augustin (Bild: Wilk)

Weiden. (apz) Der Fernsehauftritt beim „Grand Prix der Chöre“ ist ihnen nicht zu Kopf gestiegen: Der beliebteste Gospelchor der Nordoberpfalz, „Hope and Joy“ aus Weiherhammer, engagierte sich am Freitag erneut selbstlos für die NT-Benefizaktion „Lichtblicke“.
Das „mitreißende und herzerwärmende“ Konzert in der voll besetzten Klosterkirche St. Augustin eröffnete Schirmherrin Elisabeth Wittmann, die neben dem Chor, dem Hausherrn Pater Prior Alfons Tony auch der Bäckerinnung Weiden, die wieder Adventssterne gebacken hatte, für ihren Beitrag dankte.
Seit Gründung der NT-Hilfsaktion „Lichtblicke“ vor 13 Jahren habe die Bedürftigkeit der Bevölkerung zugenommen, stellte die Schirmherrin fest. „Es muss noch sehr viel mehr getan werden“, forderte sie, denn immer mehr Kinder der Region lebten in Armut. „Wir versündigen uns auch gegen unsere eigene Zukunft, wenn wir diese Kindern und ihre Familien nicht unterstützen.“ Sie betonte, dass 'Lichtblicke' immer diskret und nur bargeldlos helfe.
Neben den gebackenen Adventssternen standen die 27 Gesangsstars von „Hope and Joy“ swingend und singend unter Leitung der temperamentvollen und gesangsstarken Ramona Fink im Zentrum des Abends. Schmissig begleitet von der dreiköpfigen Band mit „Gospel-George“ Georg Fruth, Bassist Manfred Koller und Keyboarder Max Braun, bot der Gospelchor bei gelöster Stimmung ein kurzweiliges Programm aus meist weniger bekannten, aber stimmungsvollen und peppigen Songs. Chormitglied Gerhard Manthey bediente das Mischpult. Als Solisten überzeugten neben der Chorleiterin auch Tenor Hans Gallersdörfer beim Titelsong des Chores „My Wish“, der den Refrain „Hope, faith, love“ enthält, und Altistin Michaela Höfer beim anrührenden „May the Lord send angels“. Zu den sanften Beats des Schlagzeugs hatten die Sängerinnen und Sänger ihren Platz auf den Altarstufen eingenommen. Lächelnd und gut gelaunt brachten sie mit dem optimistischen „Draw me close to you“ gelöste Stimmung in den Kirchenraum. Schon nach „Open my eyes and my heart“ kam der Chor richtig in Fahrt, ging das rhythmische Mitklatschen des Publikums in begeisterten Applaus über. Neben ihrem gestisch-tänzerischen Dirigat ließ sich immer wieder Ramona Fink mit ihrer kräftigen und nuancenreichen Stimmlage vernehmen, wie beim Gospel „If it had not been for the Lord“ oder dem aus Irland stammenden beliebtesten Kirchenlied der Welt „Amazing Grace“.
Bei „Sing and shout“ bewies der vitale Chor sein a capella-Können ohne Begleitung. Hoch von den Kirchenbänken hieß es für das Publikum beim rollenden Gospelzug „The train“ und dem lebhaften Loblied „Shabach“, bei dem die recht komplizierte Bewegungs-Choreographie des Chores mitzumachen war - was je nach persönlicher Eignung besser oder schlechter gelang.
Ein ruhiger Liedteil leitete über das berühmte Spiritual „Amen“ (das wegen seines Ein-Wort-Textes wirklich jeder mitsingen konnte, der wollte) zum absoluten Superhit „Oh happy day“ über, der die Stimmung auf den Höhepunkt trieb. Erst nach zwei Zugaben entließ das Publikum „Hope and Joy“. In den Spendenkörbchen am Ausgang waren am Ende des Abends 1067 Euro, außerdem wurden 500 Adventssterne für den guten Zweck verkauft.

Die Zuhörer riss es von den Bänken

Remona Fink (li.) gibt bei "Hope and Joy" den Ton an (Foto: Wendl)

Mittelbayerische Zeitung - 18.11.2008
"Hope and Joy" gaben großartiges Benefizkonzert in St. Michael
In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Michael in Amberg gab der wohl berühmteste Gospelchor der Oberpfalz, „Hope and Joy“, ein grandioses Benefizkonzert zugunsten des „Notruf für Frauen und Mädchen“, einer Initiative des Sozialdienst kath. Frauen Amberg e.V. (SkF). Waltraud Frieser vom Vorstand des SkF und Christine Gunesch als Leiterin des „Notruf“ stellten ihren Verein kurz vor und dankten dem Chor für seine Bereitschaft zu helfen.
Die einheitlich gekleidete 30-köpfige Gruppe von überwiegend Frauen und drei Männern, sang ihre Lieder ausnahmslos auswendig und hatte dadurch Körper und Geist frei für die Musik und die christlichen Inhalte. Der unvergleichliche Rhythmus der afroamerikanischen Kirchenmusik sprang von Anfang an auf das Publikum über.
Dass die Eiseskälte in der Kirche keine Chance hatte, dafür sorgte der Chor, insbesondere seine Leiterin Remona Fink. Mit ihrer unglaublichen Energie, dem Stimmvolumen und den überschäumenden Emotionen verstand sie es perfekt, die begeistert mit klatschenden Gäste von den Bänken zu reißen und sie zum Mitmachen zu animieren. Bei „This train“ oder auch „Amen“ wogten die geschätzten 700 Anwesenden wie in Trance mit, sangen und klatschten leidenschaftlich und ohne Zurückhaltung.
Nicht fehlen durfte natürlich „Oh happy day“ und „Amazing grace“. Bei letzterem zog Mona Fink sämtliche Register ihres Könnens und bewies auch hier mit fantastischen Soli, dass sie ganz gewiss keinen Gesangsunterricht nötig hat - wie ein Jurymitglied beim diesjährigen Grand Prix der Chöre meinte.
Nach jedem Lied gab es tosenden Applaus und Begeisterungsrufe in der Kirche, am Ende wurden vehement noch Zugaben eingefordert und mit „I am the light“ und „May the Lord send Angels“ auch gegeben. Dabei lernte das Publikum noch drei weitere hervorragende Solistinnen des Chores stimmgewaltig kennen. Remona Fink stellte schließlich auch noch die drei den Chor begleitenden Musiker vor, allen voran den hervorragenden Keyboarder Mäx Braun, der den Chor 2001 ins Leben gerufen hat.
In einer ungewöhnlichen und von den verblüfften Gästen als sehr angenehm empfundenen Art verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger: Sie zogen verteilt durch die Kirchenbänke hinaus, reichten den Männern, Frauen und Kindern dabei zum Abschied die Hand und sangen aus vollstem Herzen „Reach out and touch somebody’s hand. Make this world a better place if you can!“.
Die Banknoten zugunsten des „Notruf für Frauen und Mädchen“ füllten die aufgestellten Spendenkörbe im Nu und bestätigten dadurch nur die 90 Minuten lang gefühlte Begeisterung des Publikums. (awe)

Gospelchor „Hope and Joy“ sorgt für „Lichtblicke“

Der neue Tag - 17.11.2008

Weiden. (ps) Der Name ist Programm: Der Gospelchor „Hope and Joy“ bringt Hoffnung und Freude für die Hilfsaktion „Lichtblicke“. Wie? Mit einem Benefizkonzert am Freitag, 21. November, um 20 Uhr in der Kirche St. Augustin in Weiden.
Fast auf den Tag genau zwei Jahre, nachdem die Sängerinnen und Sänger mit einem Benefizkonzert den Auftakt der NT-Hilfsaktion in Weiden gestalteten, stellen sie sich wieder in den Dienst der guten Sache. Nicht nur zur Freude von Schirmherrin Elisabeth Wittmann. „Lichtblicke“ unterstützt bereits seit 14 Jahren hilfsbedürftige Menschen im Bereich Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth.
Neben musikalischen werden dem Publikum an diesem Abend auch süße Leckerbissen geboten: Denn Bäckermeister aus der Nordoberpfalz starten bei dieser Gelegenheit den Verkauf ihrer Adventssterne. Sie unterstützen damit bereits zum dritten Mal die Aktion
„Lichtblicke“. Der Eintritt zu dem Benefizkonzert ist frei. Spenden sind selbstverständlich erwünscht. - Archivbild: Popp

Benefiz-Gospel-Konzert von Hope and Joy:

Amberger Zeitung - 12.11.2008
Lieder von Hoffnung und Freude lassen Zuhörer aufspringen und klatschen

Mitreißende Kirchenmusik, vorgetragen mit fantastischen Stimmen, erlebten die Besucher beim Benefizkonzert des Gospelchors „Hope and Joy“ am Sonntagabend zugunsten
des Frauennotrufs des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) in der Pfarrkirche St. Michael. Gerade die Soul-Stimme von Remona Fink untermauerte die Vitalität dieses dynamischen Chorgesangs. Tosender Applaus des begeisterten Publikums war der Lohn für den wohl bekanntesten Gospelchor der mittleren und nördlichen Oberpfalz. 2400 Euro wurden für den Frauennotruf gespendet.
Auf Initiative des SkF waren rund 30 Sänger mit ihrer Chorleiterin Remona Fink in Begleitung des Profimusikers Max Braun (Keyboard) und des Chorsprechers Pfarrer Dominic Naujoks in die Pfarrkirche St. Michael gekommen, wo die Sänger in stilechten blauen Roben mit gelber Stola unter Beweis stellten, dass auch Oberpfälzer die emotionsgeladene Kirchenmusik der Afroamerikaner eindrucksvoll interpretieren können. Als krönenden Abschluss der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Frauennotrufs bezeichnete Waltraud Frieser vom SkF das Gospelkonzert von „Hope and Joy“ als sie zu Konzertbeginn das Publikum auf den Abend einstimmte.
Christine Gunesch stellte den Frauennotruf vor. Mit „Draw me close to you“ und „My wish“ setzte der Erfolgschor einen besinnlich ruhigen, aber trotzdem stimmgewaltigen Einstieg in die Begegnung mit Jesus. Es bedurfte nur einer kleinen Aufforderung durch Remona Fink und das Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Klatschend und mitsingend ging die Post ab. Der Klassiker „Amazing Grace“ mit einem zu Herzen gehenden Solo der Chorleiterin, in dem die wunderbare Gnade Gottes musikalisch zum Ausdruck gebracht wurde, trug weiter zur Steigerung der Stimmung bei. Es gab tosenden Applaus von den zahlreichen Zuhörern für ein brillantes Konzert. (ads) - Bild: Hartl

Hope and Joy in St. Michael

Amberger Zeitung - 03.11.2008
"Hope and Joy" halten in jederlei Hinsicht Einzug in der Kirche St. Michael, wenn dort der gleichnamige Gospelchor am 9. November um 18 Uhr auftritt. Vor kurzem erst repräsentierte das Ensemble als einziger Vertreter das Bundesland Bayern im ZDF beim "Grand Prix der Chöre". Chor-Legende Gotthilf Fischer bezeichnete die Gruppe in Köln als den "ehrlichsten" aller Teilnehmer.
Remona Fink ist die prominenteste der Sängerinnen, die aus den Landkreisen Neustadt und Amberg-Sulzbach stammen. Die Stilrichtung des Chores ist Black Gospel. Die Interpreten brauchen keine Notenblätter, denn sie verlassen sich beim Singen auf ihr Inneres und ihr Gefühl, heißt es in einer Pressemitteilung, ihre Texte spiegelten die Erfahrungen wider, "die jeder Gläubige schon mit Gott gemacht hat - so kann sich jeder darin wiederfinden".
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden sind jedoch willkommen; sie sind für den SkF und seinen Notruf bestimmt, der damit Frauen und Kindern in krisenhaften Lebenssituationen hilft.

Stimmen für Schulbücher

Der neue Tag - 25.09.2008
"Hope and Joy" tritt im Innovision Center der BHS zugunsten von "Engel für Kinder" auf

Gut 350 Konzertbesucher waren am Sonntag ins Innovision Center der BHS zum Konzert des Gospelchors "Hope and Joy" gekommen. "Meiner Meinung nach hätte der Chor den Grand Prix im ZDF gewinnen müssen", zollte Firmenchef Lars Engel seinen Gästen Lob. Zugleich stellte er die Stiftung "Engel für Kinder" (Angels for Children) vor.
Seit 2005 fördert sie in Ban Sikeud in Laos eine Grundschule. Die Stiftung hilft beim Um- und Ausbau des bestehenden Gebäudes in ein zeitgemäßes Schulhaus. Zudem finanziert sie Lehrer, Schulkleidung und Reinigung.
Neben Spenden sind in der Stiftung auch Patenschaften willkommen. Im Schuljahr 2007/2008 half "Engel für Kinder" erstmals etwa 400 Mittelschülern mit Schultaschen, Büchern, Heften und Stiften aus.
"Hope and Joy" unter der Leitung von Remona Fink wurde am Piano von Mäx Braun begleitet. Den Bass zupfte Manfred Koller, und am Schlagzeug saß Georg Fruth. Pfarrer Dominic Naujoks führte durch das Programm und erkärte den Inhalt der Lieder.
Publikum geht mit
Die ersten Songs "Draw me close to you" , "I'm in love with Jesus" und "My wish" boten einen besinnlichen, ruhigen, aber trotzdem stimmgewaltigen Einstieg in die Begegnung mit Jesus. Bei den nächsten, lebhafteren Nummern: "Open the eyes", "This little light of mine" und "If it had not been for the Lord" begann das Publikum schon mitzuklatschen.
Erste Begeistungsrufe gab es nach "Sing and shout", "One love", sowie dem mit fetziger Choreographie dargebotenem "My mind is made up". Es bedurfte nur einer kleinen Aufforderung durch Remona Fink, und das Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Alle machten mit bei "He's our hope", oder sie sprangen auf "This Train" auf.
Nach der Pause gab es den Klassiker "Amazing Grace" mit einem zu Herzen gehenden Solo der Chorleiterin. Einen Eindruck, wie es sein könnte, wenn wir mal in den Himmel kommen, zeigte: "He'll welcome me". Danach erklangen die "Joybells", und bei "Amen" gab es natürlich auch einen stimmkräftigen "Publikumschor".
Zur Ruhe kamen die Gäste bei "I am the light" mit Soli von Tatjana Eheim, Carolin Wolfram, Hans Gallersdörfer, Agnes Schlosser, Alexandra Messerschmidt und Irmi Ohla. Der Evergreen "Oh happy Day" setzte den Schlusspunkt.
Als Zugabe gab es passend zum Thema des Benefizkonzertes und zur Stiftung "May the Lord send Angels" mit einem Solo von Michaela Höfer. Der Chor überraschte das Publikum auch mit zwei Strophen in deutscher Sprache: "Herr, dann sende deine Engel, wie dein Wort es mir verspricht. Dass ich weiß, du bist jetzt hier, verlässt mich nicht."
Bilder versteigert
Nicht verlassen waren nach dem Konzert auch die Kinder in Laos. Es gingen etwa 1 700 Euro an Spenden ein. Eine Bilderversteigerung der Malerin Andrea Manthey erbrachte zusätzliche 305 Euro. Daneben verpflichteten sich sechs Konzertbesucher, Patenschaften für laotische Kinder zu übernehmen.

Remona Fink und Familie Lars Engel

Gospel für Kinderstiftung

Der neue Tag - 08.09.2008:
"Hope and Joy" löst Versprechen ein
Auftritt im BHS Innovision Center

Der Gospelchor "Hope and Joy" singt meist Benefizkonzerte ohne Gage, und nur einige Hochzeiten bringen etwas Geld in die Kasse. Deshalb waren die Chormitglieder hocherfreut, als im April die Firma BHS-Corrugated den Bus für die Fahrt zum Casting des "Grand Prix der Chöre" sponsorte.
Chorleiterin Remona Fink, Mäx Braun und die Chormitglieder versprachen, dafür ein Benefizkonzert zu geben. Nach den aufregenden Wochen der Vorbereitung gab es nur eine kurze Pause, und der Chor sang bereits wieder bei einer Hochzeit und gestaltete am Sonntag um 9 Uhr den Gottesdienst zur Einweihung des Kindergartens in Letzau mit.
Der erste größere Auftritt nach der Sommerpause findet am Sonntag, 21. September um 17 Uhr im BHS Innovision Center in Weiherhammer statt. Der Gospelchor löst damit sein Versprechen ein und singt für die Stiftung "Engel für Kinder". Die gemeinnützige private Stiftung der Familie Engel hilft Kindern in benachteiligten Regionen der Welt durch Bau und Instandhaltung von schulischen Einrichtungen, Bereitstellung von Lehr- und Lernmitteln, bildungsfördernde Maßnahmen und medizinische Hilfeleistungen.
"Hope and Joy" freut sich, nach der Fernseharbeit endlich wieder einmal die ursprünglichen, gefühlvollen Gospels präsentieren zu dürfen. Der Eintritt ist frei, aber natürlich würden sich die Veranstalter über viele Spenden freuen. Platzreservierung unter Telefon (09605)/919310

Mehr Hoffnung als Freude

Der neue Tag - 16.08.08
"Hope and Joy" landen beim "Grand Prix der Chöre" auf Platz sechs
Kritik an Promi-Jury
Weiherhammer/Köln. Selbst Günther Beckstein drückte ganz fest die Daumen. Den Bayerischen Ministerpräsidenten trafen die "Hope and Joy"-Fans auf ihrer Fahrt nach Köln an der Autobahnraststätte "Spessart", wo der CSU-Wahlkämpfer gerade Pause machte. "Hope and Joy? Hab' schon davon gehört", flunkerte der Landesvater ein wenig. "Um 20.15 Uhr denke ich an euch." Geholfen hat's wenig. Die Oberpfälzer landeten am Mittwoch nur auf Platz sechs beim "ZDF-Grand Prix der Chöre".
"Ich bin auf keinen Fall enttäuscht", sagte Chorleiter Maximilian Braun. "Ich bin froh über das Mittelfeld, aber die Jury hat Spitzenleistungen runtergemacht." Die mitgereisten Fans waren stinksauer. Vor allem, als auf dem Heimweg im Bus die Handys klingelten und Bekannte berichteten, sie seien beim zehnminütigen Voting gar nicht durchgekommen, sofern sie es vom Festnetz aus versucht hatten.
50 Schlachtenbummler aus Weiherhammer, Vilseck und Umgebung hatten sich am Mittwoch bei Morgengrauen auf den weiten Weg nach Köln gemacht - ausgestattet mit T-Shirts, jeder Menge Fan-Utensilien und einer Riesenpackung Selbstbewusstsein im Gepäck. Erste Enttäuschung bei der Ankunft im "Endemol"-Studio. Alle Stöckchen, die sie für die Transparente angefertigt hatten, mussten "aus Sicherheitsgründen" abgegeben werden. Auch Digitalkameras waren nicht erlaubt. "Endemol" hatte sich alle Rechte an der Sendung gesichert. Da gab es kein Pardon.
Mit Herzblut
Das Publikum rekrutierte sich ausschließlich aus Schlachtenbummlern der acht Chöre, die zur Endausscheidung geladen waren. Großes Hallo, als die Sängerinnen und Sänger ins Studio einzogen. Noch war die Stimmung bei den Oberpfälzern riesig. An ihnen lag es nicht, dass bei der entscheidenden TED-Abstimmung nur 6,3 Prozent für "Hope and Joy" heraussprangen, die "Say a little prayer" von Soul-Königin Aretha Franklin mit allem Herzblut brachten.
Die Saat hierfür hatte wohl eher die Promi-Jury mit Musical-Darsteller Alexander Goebel, "Texas-Lightning"-Sängerin Jane Comerford und Komiker Mike Krüger ausgebracht: Zu laut gesungen. Und Remona Fink solle doch noch Unterricht nehmen, setzten Comerford und Goebel einen schmerzhaften Tiefschlag. Die Chorleiterin schmollte hinterher: "Ich geb' selber Gesangsstunden." Je sieben von zehn möglichen Punkten kamen von den beiden Grantlern. Mike Krüger gab sich lockerer: "Ihr braucht keine Gebete. Ich geb' neun Punkte."
Die Mitglieder des Gospelchors gaben sich nicht als Spielverderber. Sie waren immer die Lautesten beim Anfeuern der Konkurrenz. Dass es am Ende nicht auf das Siegertreppchen gereicht hatte, sah jeder ein. Aber einen vierten Platz hätte man sich schon gewünscht. Und der wäre durchaus verdient gewesen.
Auch das ganze Drumherum war ein wenig sonderbar. Moderatorin Carmen Nebel kam erst pünktlich zum Sendebeginn ins Studio. Keine Begrüßung, kein Warm-up. Das übernahm ein Kollege. Auch Autogramme im Anschluss waren Fehlanzeige. Ja kein Kontakt mit dem "Volk". Die Star-Moderatorin verdrückte sich sofort nach Ende der Show hinter die Kulissen. Und auch Mike Krüger machte einen flotten Abgang.
Zum Erinnerungsfoto stellten sich zumindest Jane Comerford und Alexander Goebel. Die "graue Eminenz" Gotthilf Fischer wurde derweil von den Siegern "HeartChoir" aus Nordrhein-Westfalen in Beschlag genommen. Für die Youngsters hatten über 40 Prozent der Anrufer gestimmt.

Daumen drücken und abstimmen

Der neue Tag - 11.08.2008
Gospelchor "Hope and Joy" am Mittwoch bei Carmen Nebel - Heute mit dem Bus nach Köln
Die Spannung steigt, der Auftritt des Gospelchores "Hope and Joy" aus Weiherhammer, der am 13. August in der Sendung "Grand Prix der Chöre" mit Carmen Nebel um 20.15 Uhr das Bundesland Bayern vertritt, kommt immer näher. Mit wenigen Ausnahmen haben die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Remona Fink und Mäx Braun fast täglich geprobt.
Nach der CD-Aufnahme wurde nur noch am Gesang und der Rhythmik des Grand-Prix-Songs gefeilt. Immer und immer wiederholen, die Taktwechsel bei den Schritten nicht verpassen, der Gesang soll stimmen, die Hände sollen sich auch bewegen, der Inhalt muss rüberkommen und dann immer schön lächeln, auch wenn der Schweiß rinnt, das Kreuz weh tut, zumindest manchmal bei den älteren Chormitgliedern. Die jüngste Sängerin ist 18 Jahre und die älteste 66 Jahre.
Großer Dank gilt Pfarrer Martin Valeske, der es meist möglich machte, dass der Probenraum im evangelischen Gemeindehaus in Weiherhammer zur Verfügung stand. Auch die Gemeinde Mantel stellte den Gruppenraum im Feuerwehrhaus zur Verfügung, als der Chor einige Male ausweichen musste.
Tipps vom Profi-Coach
Kürzlich besuchte nun Profi-Chor-Coach Britta Adams aus Dortmund "Hope and Joy". Sie ist quer durch Deutschland unterwegs und gibt allen teilnehmenden Chören noch den letzten Schliff oder Tipps für Bühnenpräsenz. Sie sah sich einige Male die Präsentation an und gab dann noch sehr hilfreiche Anregungen, wie sich der Chor neben Solistin Remona Fink noch besser in Szene setzen kann. Die Schritte müssen noch mehr in Fleisch und Blut übergehen, damit der Kopf frei wird, um die Geschichte des Songs glaubhaft zu erzählen. Ein Chor besteht also nicht nur aus Sängern, die gleichzeitig auch etwas tanzen und nun auch noch schauspielerische Qualitäten an den Tag legen sollten. Im Prinzip hatten den Ausdruck des Liedes ja schon Remona Fink und Mäx Braun erarbeitet, aber Britta Adams holte noch die letzten Reserven heraus und das alles ganz locker und bestens gelaunt.
Adams singt selbst im Frauenbarbershopchor "Ladies First" in Dortmund und hatte sich im vorigen Jahr auch beim Grand Prix beworben und nur knapp den Einzug ins Finale verpasst. Sie kennt schon einige Chöre und deren Songs. Wie ihr zu entlocken war, ist jeder Chor in seiner Art einzigartig und gut und auch die Lieder sind ganz unterschiedlich. Jeder hat die gleichen Chancen, den Grand Prix der Chöre zu gewinnen. Natürlich können die Oberpfälzer oder natürlich auch alle Bayern den Chor ihres Bundeslandes besonders unterstützen und die Sendung am 13. August im ZDF ansehen und per TED dann für "Hope and Joy" stimmen. In erster Linie ist es das Ziel aller Chöre, eine gute Sendung zu machen und das Publikum zu unterhalten und zusammen eine interessante Zeit in Köln zu verbringen und natürlich vielleicht auch den Grand Prix mit nach Hause zu bringen.
50 Fans fahren mit
Am heutigen Montag geht es mit dem Bus nach Köln. Mit von der Partie sind 50 Fans von "Hope and Joy" gekleidet in Fan-Shirts, im Gepäck noch Banner, die dann im Studio Stimmung für ihren Chor machen werden. Sie reisen extra am 13. August mit dem Bus an und fahren in der Nacht noch zurück. Entspannung gibt es dann ab 22 Uhr bei der After-Show-Party bevor es am 14. August gegen Mittag wieder heißt: Zurück in die Oberpfalz. Dann beginnt für viele der verdiente Urlaub.

Hope & Joy

Der neue Tag - 08.08.2008
Remona Fink ist zwar das prominenteste Gesicht des Gospelchors "Hope & Joy", der Kopf der Gruppe ist jedoch Max Braun, der in Weiherhammer die Musikschule "music basics" betreibt. Er gründete den Chor 2001 und wird ihn beim TV-Auftritt am Mittwoch auch dirigieren. Fink singt den Solopart.
Die Anzahl der Chormitglieder schwankt zwischen 30 und 50 Frauen und Männern. Sie kommen aus Mantel, Weiherhammer, Weiden sowie vielen anderen Orten der Landkreise Neustadt/WN und Amberg-Sulzbach. Die bekanntesten Namen sind der Luher Zahnarzt Dr. Rudi Beierl, Pfarrer Dominic Naujoks und NT-Mitarbeiterin Eva Seifried.
Beim "Grand Prix der Chöre" im ZDF repräsentiert "Hope & Joy" als einziger Vertreter das Bundesland Bayern. Wer die mitreißende Truppe live erleben möchte, sollte sich den 21. November vormerken. Am Abend singt "Hope & Joy" in St. Augustin in Weiden zugunsten der NT-Hilfsaktion "Lichtblicke". Unterstützt wird der Auftritt von der Bäckerinnung Weiden, die leckere Adventssterne mitbringt. Der Eintritt ist frei.

Köln bestimmt Kehle und Kopf

Der neue Tag - 08.08.2008
"Hope & Joy"-Chorleiterin Remona Fink über Proben und Pläne für den "Grand Prix der Chöre" im ZDF
Vielleicht ist der 13. August der Beginn einer größeren Karriere für den Gospelchor "Hope & Joy". Vielleicht ist es auch nur ein Spaß für die Sängerinnen und Sänger. Obwohl: Chorleiterin Remona Fink nimmt den Live-Auftritt beim "Grand Prix der Chöre" mit Carmen Nebel im ZDF (Beginn 20.15 Uhr) überaus ernst. Wann singt man schon mal vor Millionen an den Bildschirmen? Also geht es schon im Vorfeld recht professionell zu, erklärt die 49-jährige Kinderpflegerin im Interview mit Redakteur Friedrich Peterhans.
Spüren Sie schon Lampenfieber?
Fink: Ein bisschen schon, aber wir sind gut vorbereitet und haben intensiv geprobt.
Wie oft?
Fink: In den letzten drei Wochen trafen wir uns vier Mal pro Woche und einmal am Wochenende. Normalerweise ist sonst immer nur am Montagabend Probe.
Das hört sich richtig stressig an. Immerhin sind Sie ja alle Amateure.
Fink: Das ist auch nicht einfach. Einige von uns arbeiten Schicht und haben extra getauscht. Zum Glück haben die alle kollegiale Chefs. Andere haben Haushalt und Kinder kurzerhand ihren Männern übertragen. Auch das klappt.
Bei "Hope & Joy" geben die Frauen also den Ton an.
Fink: Wir sind 42 Leute, darunter sind halt nur vier Männer. Zum "Grand Prix der Chöre" fahren 31 Sänger nach Köln, allerdings nur drei Herren.
Ist das kein Nachteil? Sie brauchen doch die tiefen Stimmen.
Fink: Das ist kein Problem. Viele unserer Frauen sind im Tenor einsetzbar, damit gleichen wir das aus. Die Jüngste ist 18, die älteste 66 Jahre alt. Wir üben für Köln sogar fünfstimmig statt dreistimmig.
Welches Lied werden wir von Ihnen hören?
Fink: Das ZDF hat uns eines vorgegeben, aber ich darf es nicht sagen. Wenn ich das bekanntgebe, werden wir von Endemol (die Red: Produktionsfirma) disqualifiziert.
Dann versuchen wir's mal so: Sie hatten das Lied schon im Repertoire?
Fink: Ich persönlich kenne es schon, und eigentlich ist es kein klassischer Gospel. Wir hatten es also vorher noch nicht gesungen. Es handelt sich aber um einen bekannten Song.
Wissen Sie schon, was Sie in Köln erwartet?
Fink: Am Montag holt uns Endemol mit einem Bus in Weiherhammer ab. Uns entstehen keine Kosten, denn die Endemol-Leute kümmern sich auch um Unterkunft und Verpflegung. Am Dienstag proben wir dann im Studio mit Licht und Kameras. Am Mittwoch ist vor der Sendung Generalprobe. Da ist auch Carmen Nebel dabei.
Was versprechen Sie sich von dem Auftritt?
Fink: Es ist eine Herausforderung, mal was anderes, vor einem Millionenpublikum zu singen. Letztes Jahr hat der Werningeroder Kammerchor gewonnen und einen Plattenvertrag bekommen. Wir wissen nicht einmal, was diesmal der erste Preis ist, aber es ist einfach toll als bester Chor Bayerns und einer unter den ersten acht Deutschlands dabei zu sein. Auch wenn wir am Ende weit abgeschlagen landen, ist es ein schönes Gefühl, dass wir unter über 1000 Bewerbern überhaupt so weit gekommen sind.
Welche Siegchancen rechnen Sie sich aus?
Fink: Schwierig zu sagen. Die Zuschauer stimmen ja per TED ab und der Geschmack ist halt überall unterschiedlich. Manche Chöre singen Shanties, andere Musical-Hits. Und es sind auch noch zwei andere Gospelchöre dabei.
Wer dürfte denn der Hauptkonkurrent sein?
Fink: Wir haben kein Konkurrenzdenken, im Gegenteil. Als wir uns qualifiziert hatten, haben uns die anderen Finalisten in unserem Online-Gästebuch gratuliert. Wir haben es umgekehrt genauso gemacht.
Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie am Mittwoch?
Fink: 2007 waren es rund vier Millionen, dieses Mal dürften es aber mehr werden, weil die Werbung wesentlich intensiver ist, allein schon durch die Internet-Abstimmung bei der Qualifikation.
An welchen Schwächen muss "Hope & Joy" vor dem Auftritt noch arbeiten?
Fink: Eigentlich läuft es schon ganz gut. Alle sind sehr motiviert und offen für Neues. Am Montag hat uns das ZDF nochmal einen Profi-Chor-Coach vorbeigeschickt. Diese Frau hat uns bestätigt, dass es passt. Wir üben eben auch fleißig, zuletzt im Sportheim von Gebenbach vor einer riesigen Spiegelwand. Von der Choreographie machen wir auch Videoaufzeichnungen, die wir dann durchsprechen.
Eines müssen wir hier nochmal endgültig klären: Heißen Sie Ramona oder Remona?
Fink: Es geht beides. Als Halbamerikanerin heiße ich eigentlich Remona. Der Standesbeamte, der meinen ersten Personalausweis ausstellte, ist schuld an der Buchstabenverwechslung. Er dachte, es handle sich um einen Druckfehler in der Geburtsurkunde und hat mich zu Ramona gemacht. Viele Jahre später, als ich neue Papiere brauchte, stellte sich heraus, dass ich eigentlich Remona heiße.
Was ist Ihnen lieber?
Fink: Die Kurzform, mit der mich alle Mona rufen.

Höhen und Tiefen exakt gesungen

Der neue Tag - 24.07.2008
"Hope and Joy" nimmt im Vorfeld des TV-Auftritts beim Grand Prix der Chöre CD auf
Weiherhammer (sei) Der Fernsehauftritt des Gospelchores "Hope and Joy" als Vertreter Bayerns beim Grand Prix der Chöre am 13. August im ZDF rückt immer näher. "Hope and Joy" probt nun fast täglich. Am Sonntag kam Toningenieur Andreas Burghardt mit einem mobilen Tonstudio ins evangelische Gemeindehaus.
Zur Fernsehsendung gibt es eine CD, auf der jeder Chor seinen Grand-Prix-Titel präsentiert und dazu noch einen Bonussong. Diese CD wird derzeit produziert. Da die Liedauswahl erst vor kurzem eintraf, blieb nicht viel Zeit zum Einstudieren. Bei den Aufnahmen musste jeder Ton sitzen, einzelne Passagen wurden so oft wiederholt, bis der Tontechniker zufrieden und die Aufnahme perfekt war.
Mal sind die Bässe etwas zu spät, der Sopran zu hoch oder zu niedrig, mal stimmt bei Alt oder Tenor ein Ton nicht ganz. Burghardt blieb immer freundlich, geduldig und motivierte die Truppe zur Höchstleistung. Chorleiterin Remona Fink, die wie üblich die Soloparts sang, sowie Musikschulleiter und Pianist Mäx Braun waren mit dem Ergebnis zufrieden. Die Passagen werden noch bearbeitet und zusammengeschnitten.
Obwohl die Sänger viele Stunden im Probenraum standen, verging die Zeit wie im Fluge. Beim Fernsehauftritt wird es dann noch wesentlich aufregender. Die Musik wird als Halbplayback zugespielt, und der Chor muss live dazu singen. Alles geht sofort über den Sender. Korrekturen sind nicht möglich. Zur Melodie wollen sich die Chorsänger auch rhythmisch bewegen. Mehrere Taktwechsel im Grand-Prix Song machen den Auftritt noch komplexer.
"Hope and Joy" will natürlich Weiherhammer, die nördliche Oberpfalz und ganz Bayern so gut wie möglich präsentieren, und so heißt es bis zur Abreise am 11. August weiterhin in jeder freien Minute proben.
Die Zuschauer können am 13. August per TED abstimmen, wer den Grand Prix mit nach Hause nimmt. Fink und ihr Ensemble hoffen auf eine überwältigende Unterstützung wie beim Online-Voting im Mai.

"Chor der Woche" auf GospelRadio.de

GospelRadio.de - "Chor der Woche" 09.-15.06.2008
Hope and Joy - Gospelpower aus der Oberpfalz
Gegründet wurde der Chor "Hope and Joy" im Jahr 2001 vom Pianisten Mäx Braun, der die Musikschule "MusicBasics" im oberpfälzerischen Weiherhammer betreibt, zu der auch der Chor gehört. Zwei Jahre später übernahm Ramona Fink die Gruppe und trimmte sie auf Black Gospel. Viele erfolgreiche Auftritte haben "Hope and Joy" seitdem absolviert, unter anderem in Regensburg beim Gospelfestival oder beim Mega-Festival GoGospel bei Stuttgart, wo einer der Mass-Choir-Leiter den Chor spontan auf die Bühne bat, weil er vom abendlichen Singen der Oberpfälzer so begeistert war. Auch ein Auftritt als Vorgruppe der Gospel Pearls gehört in die Erfahrungsliste von "Hope and Joy". Ansonsten gibt der Chor viele Benefizkonzerte für verschiedene soziale Einrichtungen.
Und nun haben es die Sängerinnen und Sänger aus Bayern ins Finale des Grand Prix der Chöre geschafft. "Wir sind im Gegensatz zu den anderen ein absoluter Laienchor", betont Chorleiterin Ramona Fink (r.). Sie selbst sei Autodidaktin und das Singen von Gospels sei für sie und den Chor "ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens". Der Name "Hope and Joy" ist Programm: Hoffnung und Freude wollen die Oberpfälzer vermitteln und weitergeben. "Musik ist der Schlüssel zur Seele und eine Sprache die jeder versteht. Die Sklaven hatten keine Notenblätter, sie ließen ihren Gefühlen freien Lauf und sangen aus dem tiefsten Inneren", sagt Ramona Fink. Daher gebe es in ihrem Chor auch keine Notenblätter. "Ich glaube dass man sich mit seinem eigenen Gefühlen am besten ausdrücken kann. Vielleicht ist gerade das freie Singen, das was diesen Chor so prägt."
Das Finale des Grand Prix der Chöre findet am 13. August statt. Ab 20.15 Uhr wird die Show live vom ZDF übertragen. Eine prominente Jury und die Fernsehzuschauer entscheiden, wer zum beliebtesten Chor Deutschlands gekürt wird. Mehr Infos gibt's unter: www.choere.zdf.de
Auf Gospelradio.de könnt Ihr Euch schon vorab ein (Hör-)Bild der Gospelchöre machen, die im Finale des Chor-Grand Prix stehen. Den Anfang machen Hope and Joy als Chor der Woche vom 30. Juni bis 6. Juli 2008. Im Programm laufen die Songs des Albums "I'm in love with Jesus". Und hier geht's zur Chor-Website: www.hopeandjoy.de

"Hope and Joy" vor hochkarätiger Jury

Der neue Tag - 26.06.2008
Für die rund 40 Sänger des Gospelchors "Hope and Joy" waren die vergangenen Tage so spannend, wie die Auslosung der Gruppen für eine Fußball-Europameisterschaft. Seit Donnerstag weiß die Gruppe von Ramona Fink nun, wer ihre sieben Mitbewerber beim "Grand Prix der Chöre" in der ZDF-Livesendung mit Carmen Nebel am 13. August sind. Mit einer Auslosung hatte das Ganze aber wenig zu tun. Vielmehr sind die acht Finalisten die Favoriten der Hörer, die sie im Internet beim Online-Voting mit den meisten Stimmen gewählt haben. Die Zuschauer müssen per TED auch in der Livesendung ran. Unterstützt werden sie von einer Fachjury, der Jane Comerford (Texas Lightning), Alexander Goebel (Musicaldarsteller), Mike Krüger und Gotthilf Fischer angehören. Sollten die genauso angetan sein wie die Online-Abstimmer käme "Hope and Joy" am Ende der Sendung kaum umhin, "Oh, Happy Day" anzustimmen.

Tränen der Freude geweint

Rundschau - 19.06.08
Weiherhammerer Gospelchor Hope and Joy ist beim Grand Prix dabei

Der Gospelchor Hope and Joy hat es geschafft... (Foto: Chor)

Weiherhammer (üb). Ein wenig waren wir von der Rundschau ja auch daran beteiligt, dass Hope and Joy jetzt doch zum Grand Prix der Chöre darf. Schließlich haben wir mit unserem Aufruf sozusagen in letzter Sekunde die Internetabstimmung für den Gospelchor noch ein wenig hochgetrieben. Und so erlebte der Chor vor kurzem eine riesige Überraschung, als er in der katholischen Kirche ein Konzert gab. Gut 200 Zuschauer waren am Nachmittag bei absolutem Sommerwetter der Einladung gefolgt. Grund dafür war, dass ein Kamerateam von Endemol für das ZDF ein Porträt des Chores drehen wollte. Und die Spannung stieg. Noch kurz vor Drehbeginn hieß es: Ob ihr beim Grand Prix der Chöre dabei seid, können wir euch leider immer noch nicht sagen. Dabei haben die Weiherhammerer wirklich alles getan, um in die Endausscheidung für die Teilnahme zum Grand Prix der Chöre zu kommen (wir berichteten). Die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Remona Fink mit Band erfreuten die Zuschauer mit "This Train", "My mind is made up", "Open the eyes of my Heart" und anderen Gospels, als plötzlich Gotthilf Fischer, Altmeister des Chorgesangs auf der Kanzel stand und verkündete, dass er nicht von ganz oben komme und auch nicht predigen wolle, sondern von Carmen Nebel geschickt worden sei und dass Hope and Joy am 13. August zusammen mit sieben weiteren Chören um den Grand Prix der Chöre 2008 singen darf! Chor und Publikum jubelten gleichermaßen. Und es flossen auch Freudentränen. Gotthilf Fischer gibt dem Chor gute Chancen. „Ihr singt mit ganzem Herzen und erreicht auch die Herzen eurer Zuhörer." Auch Redaktionsleiter Thorsten Fleischmann von Endemol - der sich unter das Publikum gemischt hat - bestätigte absolutes „Gänsehaut-Feeling" bei den Songs von Hope and Joy. Für den Chor heißt das: Jetzt geht es nicht in die Sommerpause wie sonst im August, sondern es sind intensive Proben angesagt bis zum Auftritt im ZDF am 13. August. Die Sendung ist live. Und dann braucht „Hope and Joy" ein weiteres Mal die Hilfe der Oberpfälzer bei der TED-Abstimmung!

"The Train" fährt nach Köln

Der neue Tag - 11.06.08
Der Gospelchor "Hope and Joy" ist einer von acht Finalisten bei der ZDF-Livesendung "Grand Prix der Chöre" am 13. August. Bis Dienstagnachmittag, als 35 Sänger in der Weiherhammerer Kirche ein Konzert für ein Filmteam improvisierten und dazu 200 Zuhörer bei herrlichstem Sommerwetter mitgebracht hatten, wusste niemand etwas von dem Coup.
Als der Chor sein Kürstück "The Train" (Der Zug) sang, tauchte plötzlich ein gewisser Gotthilf Fischer auf der Kanzel auf. Seine frohe Botschaft: "Ich komme nicht von ganz oben, sondern von Carmen Nebel. Ich soll euch sagen, dass ihr im Finale des Grand Prix der Chöre 2008 seid. Ihr habt dort alle Chancen zu gewinnen, weil ich ja nicht mitsinge." Auch Endemol-Redaktionsleiter Thorsten Fleischmann, bestätigte, dass ihm Gänsehaut gekommen sei. Das Online-Voting muss "Hope and Joy" als einzigem bayerischem Vertreter ein tolles Ergebnis gebracht haben. Dementsprechend groß war der Jubel bei Chor und Publikum.

Fernsehen dreht mit "Hope and Joy"

Der neue Tag - 07.06.08
Auftritt beim "Grand Prix der Chöre" aber noch unklar - Zuhörer am Dienstagnachmittag gesucht
Weiherhammer. (sei) Dass es ein so spannendes Frühjahr und ein so spannender Sommer wird, damit hat der Gospelchor "Hope and Joy" nicht gerechnet, als er im Januar seine Bewerbung für den "Grand Prix der Chöre" ans ZDF schickte. In den nächsten Tagen entscheidet sich, ob Remona Finks Truppe am 13. August bei Carmen Nebel vor einem Millionenpublikum auftritt.
Große Freude herrschte bereits, als der Chor beim Casting eine Runde weiterkam, dann jubelten die Weiherhammerer als sie als bester Chor Bayerns von der Fachjury gewählt wurden. Für das zwei Wochen dauernde Online-Voting wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert, und obwohl die Internet-Abstimmung bereits vor einer Woche endete, kam immer noch kein Ergebnis.
Am Mittwoch ging bei Sprecherin Eva Seifried ein Anruf von Redaktionsleiter Thorsten Fleischmann von der Produktionsfima "Endemol" ein, dass ein Kamerateam am Dienstag nach Weiherhammer kommt, um ein Porträt des Chors zu drehen, das dann in der Fernsehsendung vor dem Auftritt gezeigt wird.
Obwohl das ZDF auf Nachfrage erklärte, dass es aus verschiedenen Gründen noch einige Tage dauern könne, bis ein Ergebnis bekannt gegeben werden könne, erklärte Fleischmann, der auch einige Zeit bei "Antenne Bayern" arbeitete, dass "Hope and Joy" einfach ein klasse Chor sei und er "ein total gutes Gefühl" habe, dass die Weiherhammerer in die Sendung zu kommen. Das Fernsehteam dreht mit "Hope and Joy" am Dienstag um 15.30 Uhr in der katholischen Kirche. Es soll ein wenig die Atmosphäre eines Konzertes dargestellt werden. Dazu braucht es Publikum. Deshalb bitten die Sängerinnen und Sänger alle Fans oder sonstige Interessenten am Dienstag um 15.30 Uhr Zeit in die katholische Kirche nach Weiherhammer zu kommen, um bei den Dreharbeiten für Stimmung zu sorgen. Lieber wäre den Chormitgliedern gewesen, sie hätten schon die Fahrkarte nach Köln in der Tasche, aber am wichtigsten ist ihnen, die frohe Botschaft zu verkünden. Das werden sie am Sonntagnachmittag beim Vorspielnachmittag der Musikschule tun.

Oberpfälzer ran an die PC-Tasten!

Rundschau - 29.05.2008
Oberpfälzer ran an die PC-Tasten und für „Hope and Joy“ abstimmen!
Im Jahr 2007 waren die 16 besten Chöre für je ein Bundesland beim Grand Prix der Chöre im ZDF zu sehen. „Hope and Joy“ aus Weiherhammer als bester bayerischer Chor von der Jury ausgesucht, wäre somit automatisch dabei gewesen. Leider haben die Verantwortlichen in diesem Jahr die Regeln geändert und vor der Teilnahme in der Live-Sendung steht noch mal eine Online-Abstimmung. Der Gospelchor aus Weiherhammer ist schon in die Spitze der 16 besten Chöre Deutschlands vorgerückt und muss nun noch mal versuchen, bei der Abstimmung weitere 8 Chöre aus dem Rennen zu schlagen.
Die Markenzeichen von „Hope an Joy“ sind der Glaube, die Liebe zur Gospelmusik und der starke Wille, trotz Krisen zusammen zu halten. Hope and Joy will den Menschen, die zuhören, Hoffnung, Freude und Mut geben. Die Sängerinnen und Sänger drücken ihr Gefühl mit ihrem Gesang aus, sie wollen den Menschen ein Stück Lebensfreude geben.
„Hope and Joy“ erreicht die Herzen der Menschen bei den Konzerten und nicht selten haben auch Männer Tränen der Rührung in den Augen nach besonders stimmungsvollen Liedern. Jedes Jahr lernen die Chormitglieder bei internationalen Festivals und Workshops viel Neues dazu. Deshalb war die erste Enttäuschung darüber, dass nun noch mal eine weitere Hürde zu überwinden ist, schnell verwunden, und „Hope and Joy“ hofft nun auf die Unterstützung, besonders aus der Oberpfalz.
Nur noch bis Freitag 15 Uhr kann die Seite www.choere.zdf.de im Internet aufgerufen werden. Dort kann man sich die Chöre ansehen. Alle Bayern und auch sonst alle Gospelfreaks sollten natürlich für „Hope and Joy“ ihre Stimme abgeben. Fällt „Hope and Joy“ so kurz vor dem Ziel raus, ist beim Grand Prix der Chöre am 13. August, moderiert von Carmen Nebel, kein bayerischer Chor zu sehen. Das sollte natürlich nicht passieren. Aber wie Chormitglied und evangelischer Pfarrer Dominik Naujoks den Sängern schon auf den Weg zum Casting mitgegeben hat, singt der Chor zwar dann vor Kameras im Fernsehen, aber auch und vor allem da ist es das Ziel der Oberpfälzer, die frohe Botschaft Gottes an ein Millionenpublikum weiterzugeben.

Mit vielen Klicks in Finale

Der neue Tag - 23.05.2008
Gospelchor bittet um Hilfe zum Auftritt beim "Grand Prix der Chöre" im ZDF
Die Spannung steigt, ob "Hope and Joy" aus Weiherhammer live am 13. August im ZDF auftreten. Ausgesucht unter 1000 Bewerbungen, zusammen mit 200 Chören beim Casting, dann von der Fachjury unter die 30 besten Chöre eingeordnet, zuletzt vom ZDF unter die letzten 16 Teilnehmer und als Stellvertreter des Bundesland Bayern gekürt, sollte doch auch das Finale zu schaffen sein, fiebern die Aktiven um Chorleiterin Remona Fink und Keyborder Mäx Braun dem Ausgang der Internetabstimmung entgegen.
2007 wäre das Ziel bereits erreicht gewesen. Wie sie erst jetzt erfahren haben, dürfen heuer aber nur acht Chöre in die Sendung. Die Entscheidung liegt in der Hand der Fans, die im Internet unter www.choere.zdf.de bis Freitag ihre Stimmen abgeben.
Etwas ärgerlich sind die Oberpfälzer, das das Video zur Abstimmung nicht ihr Kürstück "The Train" zeigt. Nach Auskunft des ZDF habe der Verlag die Rechte nicht freigegeben. Doch auch beim Pflichtstück "Jericho" macht "Hope and Joy" einen guten Eindruck. Außerdem erfuhr der Chor, dass mehrfach abgestimmt werden darf. Es kommen nicht unbedingt die gesanglich besten Chöre in die Sendung, sondern die, die am meisten Zeit am PC verbringen.
Aber die Oberpfälzer geben so schnell nicht auf. Sie baten Fans und Freunde per e-mail um Abstimmung und verteilen Hunderte von Flyern.
Abstimmung im Internet bis 30. Mai: www.choere.zdf.de

Abstimmen für Hope and Joy

Der neue Tag - 22.05.2008
Gospelchor aus Weiherhammer in ZDF-Live-Sendung
Für den diesjährigen "ZDF-Grand Prix der Chöre", einer Live-Sendung am 13. August, moderiert von Carmen Nebel, haben sich 1000 Chöre beworben, darunter auch der Gospelchor Hope and Joy aus Weiherhammer.
Am 6. April haben die Oberpfälzer, die zusammen mit 200 Ensembles zum Casting nach Köln geladen wurden, eine weitere Hürde geschafft. Nun kam vom Fernsehsender der Anruf, dass Hope and Joy als Vertreter des Bundeslandes Bayern von der Fachjury ausgesucht wurde.
Ganz sicher ist die Teilnahme aber noch nicht. Zuerst muss auf der Homepage des ZDF unter www.choere.zdf.de abgestimmt werden. Beim "Grand Prix der Chöre" sind die 16 besten Chöre zu sehen. Weitere zehn Chöre, die die meisten Stimmen bei dem Vote erhalten, kommen in die Sendung.
Hope and Joy muss es also bis 30. Mai gelingen, möglichst viele Fans zur Stimmabgabe zu mobilisieren, damit ein bayerischer Chor in der Sendung vertreten ist.

Klick und stimm für "Hope and Joy"

Der Neue Tag - 17.5.08
Der beliebte Gospelchor "Hope and Joy" aus Weiherhammer (Landkreis Neustadt/WN) hat die einmalige Chance, beim "Grand Prix der Chöre" am 13. August im ZDF aufzutreten. Carmen Nebels Sendung ist stets ein Quotenknüller, wird von Millionen gesehen. "Hope and Joy" hat sich bereits als bester bayerischer Chor in einem Auswahlverfahren qualifiziert, nun kommt überraschend eine weitere Hürde dazu: Um wirklich bei Carmen Nebel auftreten zu können, benötigt der Chor noch Internetstimmen, und zwar möglichst viele.
Also, die Adresse www.choere.zdf.de anklicken und an der richtigen Stelle den nötigen Haken für die grandiosen Verkünder der christlichen Botschaft machen! Die Seite ist ab Montag zu öffnen.

Gospels statt Dirndl

Der Neue Tag - 15.5.2008
Für den ZDF-Grand Prix der Chöre, eine Live-Sendung am 13. August, moderiert von Carmen Nebel, haben sich 1000 Chöre beworben, darunter auch der Gospelchor "Hope and Joy" aus Weiherhammer. Am 6. April haben die Oberpfälzer, die zusammen mit 200 Ensembles zum Casting nach Köln eingeladen wurden, eine weitere Hürde geschafft.
Nun bekam Sprecherin Eva Seifried vom ZDF den Anruf, dass die Fachjury "Hope and Joy" als einzigen Vertreter Bayerns ausgesucht hat. Allerdings darf nicht jedes der 16 Bundesländer singen, sondern nur zehn. Welche das sind, entscheidet eine Internet-Abstimmung auf der ZDF-Homepage. Unter www.choere.zdf.de sind die 16 zur Auswahl stehenden Chöre zu sehen. "Hope and Joy" muss es nun vom 19. Mai bis 30. Mai gelingen, möglichst viele Fans aus ganz Bayern zu mobilisieren. (Ein weiterer Bericht folgt).

Arbeitsreiches Übungswochenende für "Hope & Joy"

Der Neue Tag - 28.04.2008
Weiherhammer. (sei) Was sich bei einem Konzert so leicht und locker präsentiert und ansieht oder auch anhört, ist im Vorfeld oft harte Arbeit und viel Übung. Der Gospelchor „Hope and Joy“ aus Weiherhammer unter Leitung von Remona Fink ist bekannt dafür, dass er die ursprüngliche Gospelmusik rüberbringt und der Funke regelmäßig auf das Publikum überspringt, so wie auch beim Benefizkonzert in St. Johannes am Sonntag. Markenzeichen von „Hope and Joy“ sind die blau-goldenen Roben und dass die Sängerinnen und Sänger ihre Lieder nicht vom Notenblatt vortragen und somit die Hände freihaben zum rhythmischen Klatschen und Fingerschnippen. Einige Songs wie „The Train“ werden unter Einsatz des ganzen Körpers vorgetragen und auch „My mind is made up“ wurde seit der Vorbereitung für das ZDF-Casting mit einer Choreographie unterlegt. Sehr hilfreich für die Einstudierung neuer Lieder sind Workshops oder - auf gut Deutsch - Chorwochenenden. So ein Wochenende erlebten die Sängerinnen und Sänger von Freitag bis Sonntag im Hotel Silberbach bei Selb.
Die Zimmer waren komfortabel, das Essen hervorragend und auch die Schulungsräume mit Blick ins Grüne ließen keinen Wunsch offen. Wer aber nun denkt, da singt man sich mal ein wenig ein und dann geht es gleich an neue Texte und Melodien, der liegt nicht ganz richtig.
Beim Einsingen gibt es nicht nur la, la, la, sondern die Lippen werden schon mal mit „Schwabbeldabbel“ geschmeidig gemacht. Dann kommt das Konzentrationsspiel „Big Booty“, wo Reaktion, Aufmerksamkeit und Rhythmik gefordert werden. Die Teilnehmer stellen sich im Kreis auf und zählen ab. Darauf startet „Big Booty“ Spiel und ruft eine Nummer auf. Der oder die Angesprochene muss blitzschnell seine Nummer wiederholen und eine andere Nummer aufrufen. Verpasst jemand den Aufruf, heißt es: „O shit“, und der Sänger reiht sich - meist unter großem Gelächter - neben „Big Booty“ ein. Das Spiel läuft bei großem Tempo, die Schritte müssen im Takt sein, die Hände im Rhythmus klatschen, und seine Nummer darf man auch nicht verpassen. Aber es überwiegt der Spaß an der Sache. „Nobody is perfect“ und Fehler sind menschlich und erlaubt - eine weitere Erfahrung. Neben progressiver Muskelentspannung gibt es auch noch das nicht unbedingt bei allen Chormitgliedern beliebte Improvisationstheater. Dabei soll die Gruppe in sich gestärkt und der Wohlfühlfaktor gesteigert werden. Bremsende Einflüsse wie Lampenfieber oder Unsicherheit, die eine erfolgreiche Aufführung erschweren, werden dadurch seltener. Die Chormitglieder lernen dadurch, sich offener und ohne Scheu bei der Probe und auf der Bühne zu bewegen.
Ein Chormitglied gibt eine Situation vor, zum Beispiel im Supermarkt, und ein weiteres Mitglied benennt dazu ein Gefühl wie Frust oder Stress. Zwei Chormitglieder spielen dann spontan eine Minute lang diese Szene durch, die sie nach Belieben ausschmücken können. Nach einer Minute wird der erste Spieler abgelöst, der zweite wird noch mit einer weiteren Spielszene konfrontiert, aber spätestens nach zwei Minuten ist jeder erlöst.
Natürlich werden dann auch die neuen Melodien und Texte erarbeitet. Textzeilen des Songs „Draw me close to you“ wie "You are my desire" ("Du bist mein Verlangen"), "No one else will do" ("Kein anderer wird es sein") könnten auf ein Liebeslied schließen lassen. Es sind auch Liebeslieder, aber gezielt auf Gott: "Help me find the way" ("Hilf mir den Weg zu finden"), "Lord, bring me back to you", ("Herr, bring mich zurück zu dir").
Sehr ansprechend und mit einigen Solopartien ist auch „I am the light“. Dann gab es noch das „Worship Medley“ ("Hier bin ich, um anzubeten") oder „Open the eyes of my heart, Lord" ("Öffne die Augen meines Herzens").
Texte und Melodien wurden von Remona Fink mit den einzelnen Stimmen erarbeitet und Mäx Braun erteilte einzelnen Gruppen dann noch Rhythmusunterricht. Die Sänger lernten, auf ein bestimmtes Sechzehntel in einem Takt zu klatschen.
Nach dem normalen Konzertprogramm wurden die neuen Lieder am Sonntag in St. Johannes gleich dem Publikum präsentiert.

Musikalisches Feuerwerk für Indien

Der neue Tag - 22.04.2008
Mitreißendes Benefizkonzert von "Hope & Joy" für den Verein "Hoffnung für Menschen"
Weiden. (uz) "I"m so glad, Jesus loves me." - "Ich bin so froh, dass Jesus mich liebt." Vergangene Woche Gospelmusik in St. Augustin und in der Michaelskirche. Am Sonntagabend in St. Johannes: Ein Kirchenbesuch macht dieser Tage richtig Spaß. Die mitreißende Kraft der Gospel zu spüren und im kollektiven Taumel die Frohbotschaft hinaus zu schreien. "A-A-Amen!"
Und dabei auch noch für einen guten Zweck zu spenden. Am Sonntag waren nämlich die eigentlichen Gewinner die Ärmsten der Armen. "Hope & Joy" sangen für Witwen und Waisen in Indien, die dringend eine neue Unterkunft brauchen. Der Verein "Hoffnung für Menschen", dem Horst Heider vorsteht, hat im Subkontinent mit Hilfe von Spendengeldern drei Dörfer mit insgesamt elf Häusern errichtet.
Wie stellvertretender Vereinsvorsitzender Thomas Ebnet mitteilte, würden die Dörfer im Mai bezogen. Man wolle den verwaisten Kindern ein familiäres Umfeld schaffen, das ihnen Liebe und Zuneigung ermögliche. Die Kinder würden dort nach dem Vorbild der SOS-Kinderdörfer betreut. Der Verein vermittle auch Patenschaften.
Der Auftritt des Gospelchors aus Weiherhammer spülte jetzt weitere 1600 Euro in die Spendenkasse. Geld, das dringend benötigt wird. "Ich möchte so leben, dass Gott mich immer und überall gebrauchen kann", sang das bunt-gemixte Ensemble um Ramona Fink und Maximilian Braun. "Anytime and Anywhere" hieß das auf Englisch.
Es war die Rückkehr zu den Wurzeln, zurück zur Quelle. Die traditionelle Kunstform der Gospelsongs saugt eben einfach die positive Energie auf, die vom Glauben ausgeht. "Total Praise." Die "Hope & Joy"-Formation hat sich beim ZDF-Wettbewerb "Die besten Chöre Deutschlands" beworben und ist in die engere Wahl gekommen. Diese Woche noch wird sich entscheiden, ob der Chor in der Carmen Nebel-Show zu sehen sein wird.
Auch Regionaldekan Gerhard Pausch zeigte sich begeistert. "Wir haben nichts dagegen, wenn Sie mitklatschen und mitsingen!" Die Besucher sogen die Energie ein, die von den Sängern ausging. Viele Besucher versuchten, die weichen, wellenartigen Choreographien mitzutanzen. Aufbruch statt Resignation, Bewegung statt Stillstand, hoffnungsvolle Freude und Energie statt Verzweiflung. Ein musikalisches Feuerwerk der Begeisterung.
"Amazing Grace", "One Love". Und dann wurde "The Train" schnaubend und stampfend auf die Gleise geschoben. Ein sowohl rhythmisch, wie choreographisch ausgefeilter Supersong, der auch die "Gospelkids" noch einmal mobilisierte, die den Auftakt machten. "Swing low" - noch einmal die stimmgewaltige Chorleiterin Ramona Fink als Frontfrau - dann "Oh happy Day" und als Zugabe vier brandneue Songs, die noch vom Textblatt abgelesen werden mussten.
Ebnet und Pfarrer Antony Soosai bedankten sich mit Blumen.

Mit Schwung zum Grand Prix

Der neue Tag - 10.04.2008
"Hope and Joy" singen sich durchs Casting in Richtung TV-Auftritt bei Carmen Nebel
Weiherhammer. (sei) Aufregende Wochen liegen hinter "Hope and Joy" und noch spannende Wochen stehen bevor. Beim Casting am Sonntag in Köln für den Grand Prix der Chöre im ZDF kamen die Oberpfälzer eine Runde weiter.
Ende Januar hatte sich das Ensemble um die Teilnahme beworben. Vor knapp drei Wochen erhielt es eine Einladung nach Köln. Von 1000 Gesangsgruppen kamen 200 in die nähere Auswahl. Chorleiterin Remona Fink, die im Frühjahr zwei Gospel- und Chorleiterworkshops absolviert hatte, ließ ihre Kreativität spielen und spornte den Chor bei vielen Sonderproben an.
Das ZDF hatte ein Pflichtstück vorgegeben und "Hope and Joy" entschied sich für "Joshua fit the battle of Jericho". Die Einstudierung des vierstimmigen Arrangements übernahm Keyborder Mäx Braun, Leiter von music-basics Weiherhammer. Die Sänger durften noch drei "Kürstücke" vorschlagen und entschieden sich für "My mind is made up", "This Train" und "God is here". Das erste Stück unterlegten sie mit einer fetzigen Choreographie, so dass nicht nur Chorsingstunden, sondern auch gleichermaßen Tanztraining angesagt war.
Busse im 15-Minuten-Takt
Nach zwei Wochen intensivster Probenarbeit erlebten die Oberpfälzer einen anstrengenden, aufregenden und schönen Tag. Im Viertelstundentakt rollten die Busse der Chöre an. Die Akteure boten mit Abendkleidern, Chorjacken, Gospel-Roben und Trachten aus verschiedenen Regionen ein buntes Bild.
Dann hieß es warten, sich konzentrieren und nicht allzu nervös werden - und, auch wenn das Herz bis zum Hals klopfte, einfach in die Kameras zu lachen. Ständig waren Kamerateams unterwegs, die Videoclips drehten und die Chöre beim Einsingen interviewten.
Von Fink und Braun wollten die Fernsehleute wissen, warum ein Chor, der aus Bayern kommt, ausgerechnet Gospels singe. Die Sänger identifizierten sich mit den Inhalten der Gospelsongs und wollten die frohe Botschaft rüberbringen, da sei es eigentlich Nebensache, wo man herkomme, lautete die Antwort. "Wir sind halt in der Oberpfalz die schwärzesten Bayern, und darum singen wir Gospel", sagte Braun zweideutig mit einem Lächeln.
Erste Erleichterung gab es, als die Jury "This Train" bestellte, einen Publikumshit des Chores, bei dem sich alle Sängerinnen und Sänger in eine Dampflok verwandeln. Dann hieß es "Ab auf die Bühne" und sich dem Kamerateam und der Jury stellen. "Hope and Joy" brauchten für die rhythmischen Bewegungen eigentlich mehr Platz als andere Chöre, mussten sich aber schnell mit einer relativ engen Show-Treppe und Kulisse abfinden.
Herzklopfen
Trotz der ungewohnten Prüfungssituation und Herzklopfen meisterten die Sänger den Auftritt mit Bravour. Die Jury erklärte, dass Unterhaltung das Hauptziel des Fernsehens sei und "Hope and Joy" dieses Kriterium bestens erfüllt und auch die Jury hervorragend unterhalten habe. "Die Weiherhammerer sind eine Runde weiter."
Nun heißt es wieder einige Wochen Spannung und Daumen drücken, bis das Produktionsteam die endgültige Entscheidung bekannt gibt, welche 16 Chöre in die Sendung im August kommen. Zum Casting fuhr der Chor auf eigene Kosten.
Dank an Spender
Deshalb bedanken sich die Mitglieder bei BHS-Corrugated und BHS-Services in Weiherhammer, die mit einer Spende von 1000 Euro die Busfahrt ermöglicht hatten. Außerdem unterstützte Theodor Körner von der Raiffeisenbank Mantel die Chorarbeit mit 250 Euro und das Busunternehmen Willax aus Vilseck machte die Tour mit zwei Fahrern zu einem Sonderpreis.
Als Nächstes stehen ein dreitägiges Workshop-Wochenende im Fichtelgebirge und ein Benefizkonzert am 20. April in St. Johann in Weiden auf dem Programm.