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Gospelchor bereitet Freude

21.12.2006 - Der Neue Tag
"Hope an Joy" singen in Waldrastkirche - Spenden für Familien-Nothilfe
Weiden. (kzr) "Hope & Joy" brachten Stimmung in die Kirche Maria Waldrast. Der Gospelchor bot ein mitreißendes Konzert mit Swing, Spirituals sowie Gospel und riss im Finale das Publikum von den Kirchenbänken. Beifall gab's nach jedem Song.
Erwartungen übertroffen
Als dann die 40 Gospelsänger zur Jugendgruppe stießen, ging der Zug ab. 60 Personen mit Chorleiterin Remona Fink, Max Braun am Klavier und am Bass Manfred Koller sangen "The Train" und "Speed to my heart". Bereits im ersten Teil bot der Chor mit Gospel und Spirituals einen Auftritt, der die Erwartungen übertraf. Denn bereits im Vorjahr hatten die Sänger in Weiden West gesungen.
Eine mitreißende musikalische Show fand ihre Fortsetzung mit weihnachtlichen Songs. Die Gäste waren nicht nur Zuhörer, sondern zum Mitklatschen aufgefordert. Der Spaß am Gesang wirkte ansteckend. Zum Mitsingen waren keine besonderen Englischkenntnisse erforderlich, wie bei "Total Praise": Ein zur Melodie wiederholtes "Amen" reichte als Text.
"Born in Bethlehem", "Santa Claus" oder "Jesus what a wonderful child" bot der Chor a cappella dar. Mit wundervollen Harmonien zogen die Sänger die Zuhörer in ihren Bann.
Frohe Botschaft
Die Gospelsänger traten in den vergangenen Wochen in verschiedensten Räumen und Hallen auf, in kleineren Gruppen auch bei Hochzeiten. In Gotteshäusern (etwa für die NT-Hilfsaktion "Lichtblicke" in der Kirche St. Augustin) verkünden ihre Lieder die frohe (Weihnachts-)Botschaft. Gospel ist im Englischen übrigens zunächst das Wort für Evangelium, in zweiter Linie steht es für christliche Musik, die auf Sklaven im Süden der USA zurückgeht.
Zum Ende des Konzerts gab's "Silent Night" (Stille Nacht) und schließlich überschäumende Freude mit "Oh happy day". Die Gäste ließen keinen Zweifel daran, dass es ihnen gefallen hat. Sogar Pfarrer Siegfried Wölfel als Hausherr klatschte im Rhythmus mit. Auch eine Zugabe folgte.
Die Spenden der Besucher beliefen sich am Ende auf 1417 Euro. Der Betrag wurde der Familien-Nothilfe, die Bedürftige in Sri Lanka direkt unterstützt, übergeben. Mit dem Geld hilft der Verein einem Baby, das mit zwei Löchern im Herzen lebt und in den nächsten Wochen operiert werden muss.

Hits und Gebete

15.12.2006 - Der Neue Tag
Gospelchor bringt Bewegung in Herz-Jesu-Kirche
Kohlberg. (war) Auf vielfältige Weise war die Herz-Jesu-Kirche in den vergangenen Wochen Konzertbühne. Darauf ist Pfarrer Andreas Schlagenhaufer stolz: "Dankbare Freude kann in uns aufkommen." Der Don-Kosaken-Chor, die OWV-Musikgruppe, die Jagdhornbläser aus Hahnbach, und der AOK-Chor zeigten beeindruckende Vorstellungen. Am Mittwoch setzte der Gospelchor "Hope and Joy" noch eins drauf.
Die Truppe um Leiterin Remona Fink und Keyboarder Max Braun begann das Konzert mit "The Train", dem Zug zum Lob des Herrn. "Born in Bethlehem", "Jesus, what a wonderful child" und "Speak to my heart" lauteten weiter mitreißende Titel. Mit "Santa Claus is coming" und "The lord is my light" kamen auch vorweihnachtliche Themen zu ihrem Recht. Sie wurden von populären Welthits wie "Lean on me" und dem Klassiker "Amazing grace" ergänzt.
Jede Menge Soul wogte durch den Raum, als der Gospelchor zum Abschluss der einstündigen Darbietung "Amen", "Oh, happy day" und "Silent night" interpretierte.
Rauschender Beifall war der Dank des Publikums, eine Neuauflage steht sicherlich auf dem Wunschzettel der Organisatorinnen Carmen Prechtl, Joahnna Habenchaden, Marion Krink, Rita Lewert und Sabine Forster. Auch für die regulären Kirchenbesucher hatte Schlagenhaufer ein Kompliment parat: "Übrigens ist unser Gemeindegesang auch nicht schlecht."
Dass Musik nicht nur die Seele wärmt, sondern auch ganz konkret hilft, bewies der AOK-Chor mit seinem Auftritt am 3. Dezember. Die Zuhörer spendeten dabei 400 Euro für den Kindergarten "Arche Noach".

Sprühende Musikalität für guten Zweck

25.11.2006 - Der Neue Tag
"Hope and Joy" von über 500 Besuchern bei Benefizkonzert für NT-"Lichtblicke" in St. Augustin begeistert gefeiert
Weiden. (apz) Einfach dasitzen und zuhören war nicht. Die Veranstaltung in St. Augustin war ziemlich genau zwischen den Sparten Musik und Sport einzuordnen. Zum zwölften Mal eröffnete ein Gospelkonzert die Vorweihnachtszeit für die ganzjährige NT-Benefizaktion "Lichtblicke". Doch zum ersten Mal fand das Ereignis in Weiden statt.
Und zum ersten Mal standen 44 Sängerinnen und vier Sänger von "Hope and Joy" aus Weiherhammer, geleitet von ihrer Frontfrau Remona Fink, unentgeltlich im Altarraum, um Herzen und Geldbeutel der über 500 Konzertbesucher zu öffnen. Zum ersten - und hoffentlich nicht zum letzten Mal.
Hoffnung und Freude
Der Name des Chors erwies sich als Versprechen, abseits von gängigen Klischees: Hoffnung und Freude, basierend auf dem christlichen Glauben, wurden nicht ohne Ernst und trotz personifizierter Lebensfreude keinesfalls ohne Disziplin vermittelt. Als ein rhythmisch wogendes Meer in den Farben Blau-Gold - volltönend, harmonisch rund, textklar, leidenschaftlich, aber auf jeden kleinen Fingerzeig der stets präsenten Leadsängerin Remona Fink sofort ansprechend - gefiel der Chor durchweg über zwei Stunden. Begleitet von den Profimusikern Mäx Braun am Keyboard, Manfred Koller am Bass und Peter Riedel mit seinem farbenreichen Percussions-Instrumentarium, zeigte sich der Chor gut ausgebildet, erfreute durch abwechslungsreiche Songfolge. Und nicht nur die stimmgewaltige Remona Fink trat immer wieder allein ans Mikrofon .
Chormitglied Dominik Naujoks, evangelischer Pfarrer aus Kaltenbrunn, führte in einer sehr gelungenen Mischung aus lockerer Moderation und prägnanter Kurzpredigt durch das weit über zwanzig Titel umfassende Programm. Er verblüffte unter anderem mit der Mitteilung, dass "Amazing Grace", das weltbekannte Lied über die "wunderbare Gnade", vom Kapitän eines Sklavenschiffes geschrieben wurde, der nach der Komposition auch sein Leben änderte. Naujoks verstand es zugleich, das Oberpfälzer Publikum, das in seinem Temperament schon beim dritten Song "This little light of mine" eigentlich weit über sich hinausgewachsen war, mit der Bemerkung "Ein Afroamerikaner würde jetzt sagen, hier ist ja überhaupt nichts los!" vollständig aus der Reserve zu locken. Bei "The Train" verwandelte sich fast jeder Anwesende in eine Dampflokomotive, unterbrochen von flotten Aerobic-Einlagen von Kopf bis Fuß. Bei den Freudenglocken "Joybells" war schließlich alles außer Rand und Band. Von diesem turbulenten Verlauf hatte die Geschäftsführende NT-Verlegerin Bärbel Panzer zu Beginn noch nichts ahnen können. Sie erinnerte an die Anfänge der vor zwölf Jahren von der Landkreisredaktion gegründeten Hilfsaktion "Lichtblicke" für Bedürftige in der Region und dankte Schirmherrin Elisabeth Wittmann dafür, dass sie die ganzjährige Hilfsaktion Fall für Fall intensiv betreut und dafür sorgt, dass die Spenden in voller Höhe denen zugute kommen, die Hilfe brauchen: nicht in Form von Bargeld, sondern als Gutschein für das, was dringend benötigt wird.
An die von "Lichtblicke" bisher über eine Million gesammelten Euro erinnerte Schirmherrin Elisabeth Wittmann und bezeichnete die soziale Verantwortung des Medienhauses DER NEUE TAG als beispielhaft und vorbildlich für die Region.
Tassen und ein Lächeln
Nach dem Schlusslied, dem Gospel aller Gospels "Oh happy day", wurden die Zugaben mit dem bekannten Hit "I will follow him" eingeleitet. Als kleines Dankeschön erhielten die Sänger Tassen von der Porzellanfabrik Seltmann. Einen Händedruck und ein Lächeln gab es für jeden Besucher zum Abschied an der Kirchentür. Von den 220 Adventssternen der Bäckereien Café Götz und Rainer Sindersberger (Weiden) sowie Hans Zach (Oberwildenau) und Wolfgang Schmid (Kulmain) war da schon lang nichts mehr übrig.

Zündendes Benefizkonzert

25.11.2006 - Der Neue Tag
Es war ein zündendes Konzert. Der Funke der Begeisterung sprang von Anfang an von den mitreißenden Sängerinnen und Sängern des Gospelchors "Hope and Joy" auf das Publikum über.
Das zwölfte Gospelkonzert zum Start der NT-Benefizaktion "Lichtblicke" in die Vorweihnachtszeit bildete zugleich den Auftakt der Hilfsaktion in Weiden. Und der ist mehr als gelungen: Fast genau 2500 Euro kamen dank der spendenfreudigen Bürger zusammen, die sich damit für den kostenlosen Musikgenuss revanchierten. Mit eingerechnet ist hier der Erlös aus dem Verkauf der Adventssterne durch vier Bäckermeister sowie des NT-Papstkalenders, den es druckfrisch zu kaufen gab.
Was bei dem Konzert in St. Augustin überdeutlich wurde: Die SängerInnen von "Hope and Joy" reißen das Publikum buchstäblich vom Hocker.

Erstaunliche Gnade für Zuhörer

22.11.2006 - Der Neue Tag
Gospelchor "Hope and Joy" bietet mitreißendes Jubiläumskonzert - Am Donnerstag in Weiden
Mantel. (sei) Mit einem der ersten Lieder, das die Sänger vor fünf Jahren von Curtis Fink gelernt haben, "Nime Kombolewa", zog der Gospelchor "Hope and Joy" am Samstag zum Jubiläumskonzert in die vollbesetzte katholische Kirche ein. An diesem Abend wurde Gott meist fröhlich singend und tanzend gelobt. Los ging's aber mit dem ganz feierlichen "Total Praise", das mit einem gewaltigen vierstimmigen Amen endete.
Mit "Refiner's Fire" wurde um die Reinigung des Herzens gebeten, und mit "This Little Light of Mine" sollte das kleine Licht in uns leuchten. Alle Stimmlagen des Chores präsentierten sich a capella bei "I've got a Crown". Bei "I can go to the Rock" gab es die Gewissheit: Egal was mir passiert, ich kann zu meinem Felsen gehen. Mit "He is our Hope" wurde bestätigt, dass der Herr unsere Hoffnung ist.
Pfarrer Dominik Naujoks, der die Bedeutung der einzelnen Lieder erklärte, erzählte unter anderem von der erstaunlichen Gnade "Amazing Grace", die der Schöpfer des bekannten Lieds erfahren hatte.
Der von Reggae-Legende Bob Marley bekannte Song "One Love" bedeute "Leute, macht euch bereit". Die Zuhörer sprangen auch auf "The Train" auf, "dieser Zug ist zum Lobe des Herren bestimmt. Beim Tanz "Shabach" wurden die Gäste ebenfalls zum Mitmachen aufgefordert. Der Titel ist hebräisch und bedeutet: Preist den Herrn mit lauter Stimme.

Mit "Joybells" läuteten die Freudenglocken. Bei "Amen" zogen die Sänger durch die ganze Kirche und suchten Kontakt zum Publikum. Einen glanzvollen Schlusspunkt unter ein stimmungsvolles Jubiläumskonzert setzte der Klassiker "Oh happy Day".
Auch nach fast zwei Stunden hatte das Publikum nicht genug. Deshalb gab's als Zugaben "I will follow him" und "May the Lord send Angels". Die Spendenkörbchen für den Kindergarten und die Chorarbeit wurden bereitwillig gefüllt.
Mit einem Sektempfang und einem Essen feierte "Hope and Joy" anschließend im katholischen Pfarrheim. Zweiter Bürgermeister Herbert Wölfl überreichte ein Geldgeschenk der Gemeinde Weiherhammer. "Fünf Jahre sind keine lange Zeit, aber es ist erstaunlich, welche gesangliche Leistung der Chor in dieser Zeit entwickelt hat." Wölfl dankte Curtis und Remona Fink für ihre "Pionierarbeit" im Chor.
Auf dem Erfolg des Jubiläumskonzertes ruht sich der Chor aber nicht aus. Er ist bereits am Donnerstag um 19.30 Uhr wieder beim Benefizkonzert für die NT-Hilfsaktion "Lichtblicke" in St. Augustin in Weiden zu hören.

Kraft aus der Musik schöpfen

13.11.2006 - Der Neue Tag
Gospelchor "Hope and Joy" feiert fünfjähriges Bestehen - Sänger vom Zahnarzt bis zur Hausfrau
Weiherhammer. (sei) Während viele Gesangvereine über Nachwuchssorgen klagen, sieht es bei den Gospelchören ganz anders aus. In vielen Orten in der Oberpfalz entstehen neue Gruppen. Eine der etabliertesten ist "Hope and Joy" aus Weiherhammer, die es seit fünf Jahren gibt. Der Grund für den Boom ist aber nicht nur die Freude am Gesang. Fragt man einzelne Sänger, warum sie zum Chor kamen, kommen tiefer Glaube und ganz persönliche Schicksale ins Spiel.
Leiterin Remona Fink ist stolz, wenn Zuhörer nach einem Konzert sagen: "Das hat meiner Seele gut getan". Sie glaubt, was sie singt. Bei Gospel gehen die Menschen ohne Vorurteile aufeinander zu. "Viele dieser Songs geben mir persönlich Kraft, aufzustehen, wenn ich gefallen bin und sie geben mir Mut, neue Wege zu gehen." Pfarrer Dominik Naujoks macht es Freude, in den Liedern seinen Glauben zum Ausdruck zu bringen. "Viele dieser Songs sind Gebete, die mich mit Gott ins Gespräch bringen,"
Petra Franken kam zum Chor, weil sie leidenschaftlich gerne singt. "Das tut meiner Psyche so gut, wie eine Therapiesitzung. Es gibt mir Kraft, schwierigen Situationen im Job standzuhalten und lädt meine Energieakkus auf."
Auf großen Bühnen
"Hope and Joy" wurde im Frühjahr 2001 von Max Braun, dem Inhaber der Musikschule "Music-Basics" in Weiherhammer gegründet. Zuerst leitete Curtis Fink den Chor. Als er sich 2003 beruflich mehr dem Musical verschrieb, übernahm seine Schwester Remona das Ensemble. In wenigen Monaten erarbeitete sie ein Repertoire von gut 25 Songs. Durch die Teilnahme an drei großen internationalen Gospel-Festivals in Chemnitz und Fellbach, wo jeweils an einem langen Wochenende an die zwölf neue Gospels und Spirituals mit Instruktoren aus Chicago erarbeitet wurden, erhielten die Mitglieder des Chores weiteren Schliff und vor allem das richtige Gefühl für den "Groove".
Ein tolles Gefühl waren dann die großen Abschlusskonzerte, wo die Oberpfälzer zusammen mit 1700 Sängern auf großen Bühnen standen und das Publikum mit nicht mit Beifall sparte.
"Hope and Joy" hat schon bei vielen Benefizkonzerten für die verschiedensten sozialen Zwecke für die Veranstalter stolze Summen an Spendengeldern ersungen. Nach jedem Konzert kommen neue Mitglieder dazu. Wenn alle an Bord sind, proben jeden zweiten Montag im evangelischen Gemeindehaus in Weiherhammer an die 50 Sänger. Die Jüngste ist gerade mal 20 Jahre alt, während andere schon das 50. Lebensjahr überschritten und Enkelkinder haben. Es sind auch alle Berufsgruppen vom Zahnarzt über den Pfarrer und die Lehrerin, Bankkaufleute bis zur Hausfrau vertreten.

Mitklatschen zur Ehre Gottes

05.08.2006 - Der Neue Tag
Gospelchor "Hope and Joy" gibt begeisterndes Benefizkonzert zum Erhalt einer Kirche in Rumänien
Mantel. (sei) Es gab noch nicht viele Gelegenheiten, als Besucher der katholischen Pfarrkirche schon zu klatschen, kaum dass man die Plätze eingenommen hatte. Die Ausnahme war das Konzert des Gospelchors "Hope and Joy" unter Leitung von Remona Fink. Schon beim Einzug zu "Anytime and Anywhere" klatschten die Zuhörer kräftig mit.
Die Zuhörer sprangen auch beigeistert auf den "Gospel-Train" auf. Bei der lebhaften Choreographie des Stücks floss der Schweiß in Strömen. Viel Beifall gab es auch für "One Love" oder "Going up Yonder". Viele bestätigten, dass die eineinhalb Stunden schon ein wenig "wie im Himmel" waren. Max Braun am Keybord, Manfred Koller an der Bassgitarre und Peter Riedel mit Percussions hatten zusätzlich für Rhythmus und Schwung gesorgt. Zu Tränen gerührt war auch Rosa Rauscher, die den Chor um das Benefizkonzert für die Kirche in ihrer früheren Heimat in Caramurat in Rumänien gebeten hatte. Die Spendenkörbchen wurden bereitwillig gefüllt. Organisatorin Eva Seifried bedankte sich bei Pfarrer Hermann Kellner, der sich zwar in Urlaub befand, aber die Kirche für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte.

Riesenstimmung im Saal

19.01.2006 - Der Neue Tag
"Golden Gospel Pearls" begeistern - "Hope an Joy" als Anheizer
Neustadt/WN. (prh) Während draußen der Schnee vom Himmel fiel, brachten die "Golden Gospel Pearls" aus Harlem drinnen das Publikum zum Schwitzen. Die Gruppe erwies sich wirklich als Perle der schwarzen Musik. Obwohl der Saal der Stadthalle - wohl nicht zuletzt wegen des schlechten Wetters - nur halb gefüllt war, riss die Stimmung die rund 150 Zuschauer von den Sitzen.
Die Dynamik der Gospels, das rhythmische Klatschen und das überschäumende Temperament der schwarzen Sänger machten das Konzert am Dienstag zu einem Erlebnis.
Tolle Stimme
Als Vorgruppe hatte der Veranstalter den Gospelchor "Hope and Joy" aus Weiherhammer engagiert. Die 38 Sängerinnen und zwei Sänger zeigten eindrucksvoll, dass auch Oberpfälzer solche Lieder toll interpretieren können. Aus dem stimmgewaltigen Chor ragte Leiterin Remona Fink mit ihrer fantastischen Soul-Stimme, die immer wieder bei Soli voll zur Geltung kam, hervor. Stilecht in blauer Robe mit gelber Stola standen die Sänger beim 30-minütigen Auftritt auf der Bühne. Max Braun begleitete sie am Keyboard und Peter Riedel an den Percussions.
Bei den "Golden Gospel Pearls" riss es die Zuschauer dann endgültig von den Sitzen. Dies war nicht zuletzt ein Verdienst der Akteure aus Weiherhammer, die sich nach dem Auftritt unter die Zuhörer mischten und die Stimmung kräftig anheizten...